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Im Lichte der Unendlichkeit I, 2014, Öl auf Leinwand, 100 x 170 cm

Copyright © 2014 by Andreas Kuhn, All rights reserved, jegliche Verwendung nur mit Genehmigung des Künstlers

 

 

Im Lichte der Unendlichkeit

Kunst, kann aus der Fülle der Möglichkeiten (oder aus der Leere heraus) ein utopisches Potential entwickeln. Anstatt sich auf die bloße Widerspiegelung von äußerer Realität (= das Gewordene) zu fokussieren, vermag Kunst auch das Werden und die Verwandlung des Bestehenden anzuregen. Weg vom Abbilden des Vergangenen hin zum Bilden des Zukünftigen.

Kunst ist “Schein“ des Schönen (oder des Schrecklichen), das aus dem unendlichen Möglichkeitsraum ins Sein transformiert werden kann. Der “Schöne Schein“ der Kunst stärkt den Willen und die Kraft zur Realisierung des Wünschenswerten. Er trotzt dem schlechten Bestehenden (das nicht geleugnet wird) und ist bereits Vorbereitung und Vorwegnahme dessen, was noch nicht ist, aber werden sollte und könnte.

Der “Schein des Schrecklichen“ nährt systematisch die Verzweiflung und die bevorzugte Wahrnehmung und Erwartung des Schrecklichen. Beide – der “Schöne Schein“ und der “Schein des Schrecklichen“ – tragen dazu bei, das dasjenige auch Wirklichkeit wird, auf das sich Aufmerksamkeit und Vorstellungskraft fokussieren (=> das Phänomen, der sich selbsterfüllenden Prophezeiung).

Kunst ist nicht das Leben. Aber: Kunst kann ”unendlich“ belebend wirken.

 

 

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Im Lichte der Unendlichkeit II, 2014, Öl auf Leinwand, 100 x 170 cm

Copyright © 2014 by Andreas Kuhn, All rights reserved, jegliche Verwendung nur mit Genehmigung des Künstlers

 

 

Im Lichte der Unendlichkeit

Der Philosoph Baruch Spinoza prägte den Ausdruck „sub specie aeternitatis“: etwas unter dem Gesichtspunkt oder in der Gestalt der Ewigkeit sehen. Seitdem wurde dieser Ausdruck von sehr verschiedenen Denkern aufgegriffen, um über die Möglichkeit zu reflektieren, dass der jeweils in eine Lebensgeschichte und soziale Welt eingebundene Mensch sich in dieser Eingebundenheit sehen und in dieser Weise sich und seine jeweils gegebene Welt überschreiten kann. Sich selbst im Licht der Unendlichkeit sehen heißt, sich in seinem Gewordensein zu überschreiten. Sich im Licht der Unendlichkeit zu begreifen bedeutet Freiheit.

Die Perspektive der Unendlichkeit oder Ewigkeit einzunehmen, ist zugleich aber unmöglich. Wir Menschen können uns in unserer Perspektivität sehen, uns darin überschreiten, aber wir werden unsere Perspektive auch darin nicht los. Jede Erweiterung unserer Perspektive geschieht als unsere je eigene Perspektive. Durch das Erleben von Kunst und durch den Dialog mit Menschen begegnen wir anderen Perspektiven. Diese stellen uns vor die Herausforderung, sie in ihrer Andersheit zu respektieren und sie auf verwandelte Weise ins Eigene zu integrieren. Die Vielzahl der menschlichen Perspektiven eröffnet auf diese Weise Unendlichkeit. Daraus entsteht Fülle, daraus entstehen aber auch Konflikte. Diese Perspektiven-Vielfalt erfordert daher auch unendliche Vermittlungen.

Prof. Dr. Miriam Rose, Friedrich-Schiller-Universität Jena
(aus „Im Lichte der Unendlichkeit”, Ausstellungskatalog Jena, 2015)

 

 

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Im Lichte der Unendlichkeit VIII, 2016-17, Öl auf Leinwand, 100 x 170 cm

Copyright © 2017 by Andreas Kuhn, All rights reserved, jegliche Verwendung nur mit Genehmigung des Künstlers

 

 

 

 

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Im Lichte der Unendlichkeit X, 2017, Öl auf Leinwand, 100 x 170 cm

Copyright © 2017 by Andreas Kuhn, All rights reserved, jegliche Verwendung nur mit Genehmigung des Künstlers

 

 

 

 

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Im Lichte der Unendlichkeit XIII, 2019, Öl auf Leinwand, 100 x 170 cm

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Seitenansicht von: Im Lichte der Unendlichkeit XIII, 2019, Öl auf Leinwand, 100 x 170 cm

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